Wanderung durch das Skigebiet Buchberg in Sebnitz
Das Skigebiet Buchberg unweit des Sebnitzer Waldes in der Großen Kreisstadt Sebnitz ist das bedeutendste und bekannteste Wintersportgebiet in der Sächsischen Schweiz. Diesem galt mein nächster Besuch. Denn wandern kann man im Sebnitzer Wald auch im Winter. Der erste Schnee des Jahres trieb mich ins Naherholungsgebiet “Forellenschänke”, dem Startpunkt für die kleine, vier Kilometer lange Wanderung durch die tief verschneite Landschaft am Vortag der Eröffnung der Wintersaison 2012/2013 im Skigebiet am Buchberg in Sebnitz. Bewaffnet mit meinem Fotoapparat stiefelte ich vom Parkplatz aus den Mannsgrabenweg hinauf. Die Wege im Sebnitzer Wald waren an diesem Tag gut präpariert und gespurt, so dass auch ein Wandersmann wie ich keine Probleme mit dem Vorankommen hatte. Die Wanderung führte mich, stetig aber moderat ansteigend, zuerst zur Mannsgrabenhütte hinauf. Damit dürfte der anstrengenste Teil der Wanderung auch schon geschafft sein. Und richtig “schwer” war es auch nicht. Bis zur Mannsgrabenhütte sind wir der Wegmarkierung “gelber Punkt” gefolgt. Von hier aus wandern wir den Weg mit der Markierung “gelber Strich” auf dem Räumichtweg in Richtung Grenzbaude weiter.
Der Schritt ist leicht, es gibt auf dem Weg kaum einen nennenswerten Höhenunterschied zu bewältigen. Im Winter sollte man die gespurten Loipen als Wanderer nicht betreten und, so warnen auch die Hinweisschilder am Weg, auf den “Ski-und Liftverkehr” achten. Im Sommer herrscht hier Ruhe, da haben die Wanderer den Weg für sich allein. Einen kleinen Abstecher zum Skiheim kann ich mir trotzdem nicht verkneifen. Auch hier, wie an den Liften und Abfahrten, ist alles für den Saisonstart vorbereitet. Gut so, denn bei so schönem Winterwetter, Sonnenschein und Pulverschnee wird sicher viel los sein hier im Skigebiet.
Doch weiter geht es, ich möchte noch ein paar schöne Fotos schießen von Sebnitz. Obwohl auch die Aussicht auf den tschechischen Nachbarort Dolni Poustevna und die Bergwelt der Lausitz vom Weg aus recht nett ist. Der Weg endet am Parkplatz des Skigebietes. Hier an der Tannertstraße biegen wir links ab in Richtung KiEZ (Kindererholungszentrum) “An der Grenzbaude” Sebnitz. Am KiEZ dann rechts in den Bergweg einbiegen und nach ca. 60 m den kleinen Weg bis hinunter zur Bergstraße laufen. Von der Bergstraße hat man an einigen Stellen einen sehr schönen Blick auf Sebnitz, den Ihr Euch nicht entgehen lassen solltet. Die Stadt liegt Euch buchstäblich zu Füßen! Auf der rechten entgegen liegenden Seite könnt Ihr die Finkenbaude auf dem Finkenberg sehen, über den sich der Ungerberg mit seinem Aussichtsturm (der leider geschlossen ist) erhebt, optisch gesehen jedenfalls.
Wenn Ihr das schöne Panorama genossen habt, dann gehen wir weiter auf der Bergstraße. Wir passieren die Zufahrt Tannertstraße und sehen rechts unten im Tal den Klettergarten Sebnitz und das Gasthaus “Forellenschenke”. Nun ist es nicht mehr weit bis zum Parkplatz, an dem wir unsere kleine Tour begonnen haben. Hier endet auch die Kurztour durch das Sebnitzer Skigebiet. Da Ihr keine 2 Stunden unterwegs sein werdet, könnt Ihr Euer Auto auf dem hinteren Parkplatz (Parken mit Parkscheibe 2 Stunden kostenlos) abstellen. Einen Kaffee könnt Ihr anschließend an die Wanderung auch gleich noch in der Gaststätte Forellenschenke trinken. Den schönen Blick auf das Naherholungsgebiet gibt es gratis dazu …. .
Hinweis für die Geocacher
Im Naherholungsgebiet Forellenschänke könnt Ihr den Cache “Forellenschänke“ und unterwegs im Skigebiet den Cache “Steinbruch im Räumicht“ suchen. Dazu solltet Ihr jedoch eine schneefreie Zeit wählen.
Tourstatistik
| Tourlänge: | 4km |
| Höhe Start: | 359m |
| Höhe Ziel: | 358m |
| Höchster Punkt: | 449m |
| Tiefster Punkt: | 351m |
| Höhendifferenz: | 98m |
| Aufstieg: | 101m |
| Abstieg: | 102m |

